Donnerstag, 25. August 2016

Slow fashion (2)
































Mich beruhigt es ungemein, Stunde für Stunde an einem kurzen, engen Rock hinzusticheln.

Bei diesem Teil habe ich allerdings das Gefühl, ich hätte mich einige Stunden früher von der Nadel losgerissen. Mir scheint, mit den Perlen auf den Nähten habe ich übertrieben. Ich bin mir nicht sicher, ob der Rock mir nicht ohne die Perlen besser gefallen hat.





Aber egal, jetzt bleiben sie, wenigstens vorerst. Das Gute an der Alabama-Chanin-Technik ist ja, dass nichts so bleiben muss, wie es gerade ist. Wenn es nicht mehr gefällt, nimmt man die Schere und macht weiter - oder etwas anderes daraus.


Ursprünglich waren der Rock ein altes Sweatshirt meines Sohnes als Untergrund und eines meiner marineblauen oversized T-Shirts. Der Kosteneinsatz beschränkte sich also auf das Nähgarn und den Gummizug im Bund - sehr überschaubar.
























Nun bin ich gespannt, wie sich die aufgeschnittenen Flächen unter Beanspruchung entwickeln werden. Vorerst schicke ich ihn zu Rums!

Mittwoch, 24. August 2016

...jetzt brennt sie wieder, gottseidank!

Toitoitoi, es kehrt immer mehr der Alltag ein im Hause Sonnenlicht.

Ich komme wieder immer öfter an den Brenner, so langsam stellen sich Erfolge ein.


Auf den Bead Days in Augsburg durfte ich Susanne Gigas kennenlernen, dort hat mich auch der Ehrgeiz gepackt: Solche Ringe möchte ich doch auch wickeln können!
So perfekt wie ihre sind sie noch nicht, aber: Sie gefallen mir schon.



Montag, 11. Juli 2016

Alltag, auf dem Frühstückstisch

Montagsmandala (66)


Heute habe ich mich sehr gefreut, als diese beiden Fotos in mein Mailfach geflattert sind, wie meine Freunde die Schälchen benutzen, die ich ihnen zu ihren Geburtstagen geschenkt hatte.

Mandalas in Gebrauch auf dem Frühstückstisch, so soll es sein.











Donnerstag, 30. Juni 2016

Zwölftelblick im Juni



Ich gebe zu, ich bin sehr spät dran mit Einstellen diesmal. Seit der Kirchturm nicht mehr zu erkennen ist, hat der Blick an Anziehungskraft verloren.
Hier habe ich den ersten sonnigen Tag mit saftigen Farben erwischt.
Der Juni war grau in grau, vollkommen verregnet. Die Erdbeeren sind entweder bis zur Geschmackslosigkeit verwässert, oder sie schimmelten. Der Garten versank mehrmals im Wasser, nur die Hochbeete waren glücklich über das viele Nass - und die Wiesen im Tal, sie sind grün wie in Irland.

Dienstag, 28. Juni 2016

Slow Fashion

Schon vor einer Weile zeigte mir Ranja die Arbeiten von Alabama Chanin, die handgenähte Kleidungsstücke mit verschiedenen Applikationstechniken herstellt.

Ihr Konzept begeistert mich. Ich fand in meinem Schrank zwei alte T-Shirts, beide mit echten Flecken, die auch durch mehrfaches Waschen und Bearbeiten nicht zu entfernen waren.

Das dunklere schnitt ich auseinander, das hellere wurde mit Textilfarben bedruckt. Durch beide Lagen hindurch steppte ich auf den Farbkanten entlang. Die obere Lage erhielt Löcher, :-) mit denen ich die Flecke wegschnitt.





Sonst habe ich immer gespottet, jeden Fleck würde ich weg bekommen, notfalls mit der Schere. Da glaubte ich aber nicht daran, dieses Prinzip jemals so effektiv einsetzen zu können.

Jetzt habe ich immer den Gedanken, das T-Shirt grinst sich eins, wenn ich mir diese Blume so ansehe.

Slow Fashion trifft es wirklich: Diese Detailbilder habe ich im Abstand von jeweils zwei Tagen aufgenommen, eben mal schnell ist so ein Kleidungsstück nicht genäht.

Ich bewundere jede, die es schafft, sich ein ganzes Kleid so zu sticheln.






Nun geh ich mal gucken, was Ihr so gemacht habt zum creadienstag.



Freitag, 3. Juni 2016

Ein Zackenbarsch mit Putzerschnecken
























ist in meinen Garten eingezogen. Er bildet die Krone des Bohnentipis. Ich stelle mir vor, wie verschiedenfarbig blühende Stangenbohnen sich an den Seilen hinaufwinden und ich Bohnen ernten darf, so oft ich möchte...

Zwar wünsche ich mir schon seit Jahren, zu den Selbstversorgern zu gehören, aber in unsrem kleinen Garten will das wohlgeplant sein. Mit dem Bohnenzelt komme ich diesem Vorhaben hoffentlich einen großen Schritt näher.

Der Zackenbarsch hat sich gesträubt, in Form zu kommen. Vier Freitagnachmittage habe ich an ihm gebaut, geglättet, eingeritzt, engobiert, wieder abgewaschen, erneut eingeritzt, nach dem Schrühbrand wieder engobiert, glasiert - und endlich! Aufgebaut...

Nur ein paar Seile fehlen noch...

























Nun müssen die Bohnen nur noch wachsen - und sich gegen die spanischen Nacktschnecken durchsetzen...





Der große Zackenbarsch mit seinen Putzerschnecken hinter den Flossen darf nun zu Andiva.

Dienstag, 31. Mai 2016

Zwölftelblick im Mai


Ich habe unterschätzt, wie sehr das Laub den Blick auf die Kirche verdecken würde. Ich musste ein wenig in die Knie gehen, damit sie überhaupt zwiwschen den Birken sichtbar wird.
Direkt daneben in dem Kornfeld leuchtet der Mohn. Überhaupt freue ich mich, welche Blüten hier in den Feldrainen wieder auftauchen: Kornblumen, Kamille, wilde Wicken - und natürlich der leuchtende Mohn.



Tabea sammelt Zwölftelblicke.